Natürlich habe ich Seattle nicht verlassen, ohne vorher einmal oben auf der "Space Needle" gewesen zu sein.
Peter und ich haben den etwas trüben Vormittag genutzt um uns noch einmal den "Public Pike Market" genauer und im vollen Gewusel anzuschauen.
Danach ein wenig um den "Lake Union" geschlendert und in Richtung Peters Van spaziert.
Mit diesem zur "Space Needle" gefahren und, mit der endlich durchkommenden Sonne, noch ein bisschen die Atmosphäre und das Schauspiel der "international Fountain" genossen :-)!
Aber dann wurde es auch Zeit für das nächste "good-bye", denn Peter musste sich wieder auf den Weg nach Vancouver machen.
Ich bin daraufhin hoch zur "Space Needle" und konnte Seattle dann sowohl bei Sonnenschein als auch in der Dämmerung begutachten.
Den Samstag Vormittag bin ich dann nur noch ein wenig durch die Downtown-Gassen geschlendert bevor es dann los ging zur Trainstation.
Selbstverständlich mit ein wenig Proviant, ich hatte schließlich 45 Stunden Zug vor mir.
Aber weil Zug fahren ja so schön und spaßig ist, hat Amtrak sich erlaubt, die Zeit um 6 Stunden zu erhöhen-großartig!
Durch Washington zu fahren war tatsächlich wirklich noch ganz schön; viele Wälder, Gewässer und viel Grün.
Von Montana über North Dakota wurde es dann immer brauner und irgendwie tot..
Netterweise konnte ich wie gewohnt viel schlafen und habe zwischendurch wieder viel TKKG gehört.
Ich kam also in Milwaukee mit Verspätung an, was meinen ursprünglichen Plan - ins Milwaukee Museum zu gehen- über den Haufen warf. Nach der Ankunft suchte ich also nur noch die richtige Bushaltestelle, setzte mich eine Zeit lang in ein "Dunkin' Donuts", bevor es dann in Richtung "Germantown" ging.
Auf einem "Park and Ride"-Platz wurde ich dann von Jaymee und einem kleinen süßen Corgi in Empfang genommen. Endlich wieder Jaymee, endlich wieder Hunde!
In "Germantown" sind tatsächlich einige deutsche Straßennamen und Restaurants zu finden. Desweiteren wird hier jedes Jahr ein kleines Oktoberfest gefeiert und auf der großen wassertankähnlichen Säule steht "Willkommen".
Hier bin ich nun seit einer Woche & ich muss sagen, an das Leben könnte ich mich fast gewöhnen :-)!
Natürlich ist das Wohnen ländlicher als in Vancouver oder Seattle aber in einem wirklich schönen, gemütlichen Haus, mit netter Gesellschaft -Jaymee, Mama&Papa Dhein und zwei großen süßen Hunde:Prince&Ginger-, einem eigenen Zimmer und leckerem Essen lässt es sich wirklich mehr als gut leben.
Ich begleite Jaymee jeden Wochentag zu ihrer Arbeit. Jaymee arbeitet bei einem Dogcare, was bedeutet, dass wir immer von 11:30 bis ca. 18:00 auf 10-25 Hunde aufpassen, mit ihnen spielen und dafür sorgen, dass sie sich nicht töten :-)! Da ich Hunde jeglicher Art eigentlich liebe, ist das normalerweise echt spaßig :) - natürlich gibt es zwischendurch immer ein paar nervige Kläffer-
Am Wochenende sind Jaymee und ich bei ihrem Freund in Milwaukee unterkommen, welcher uns Samstag auf eine kleine Besichtigungstour von Milwaukee mitgenommen hat.
Um seine Worte auf Deutsch zu zitieren; "Milwaukee hat alles was eine Großstadt braucht, ohne eine zu sein".
| Lake Michigan |
Ihr könnt sie ja mal googeln weil irgendwie habe ich mich nicht getraut, Fotos zu machen, da alles viel mehr wie ein Museum in einem Schloss wirkt.
Der kleine Corgi gehört Jaymees Bruder und dessen Freundin, wo wir unseren Sonntagabend mit einem "interessanten" Film verbracht haben - "An Easter bunny puppy"; wir hatten alle etwas mehr Erwartungen an den Film aber gelacht wurde daher letztendlich fast noch mehr :-D
Heute habe ich dann etwas meine weitere Reise gebucht; nächste Woche geht es dann auf einen Kurztrip nach Chicago bevor es weiter nach New York geht.
Liebste Grüße und ein bis Bald welches immer weniger gelogen ist..
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