Dienstag Nachmittag ging es los.
Nachdem ich mir sowohl Montag als auch Dienstag so voll wie möglich gestopft habe, wurde ich Nachmittags von Peter und seinem Kumpel Sören abgeholt.
Leicht überfüllter Rucksack und die beiden Handgepäcke verstaut, ging es los in Richtung Kanadischer/Amerikanischer Grenze.
Wir hatten nicht den freundlichsten Beamten aber mir war alles Recht, solange ich rein gelassen werde :D!
Und überraschender Weise gab es überhaupt keine Probleme.
Es ging einen Tag früher los als geplant, da die beiden Urlauber noch gerne einen Campingzwischenstopp einlegen wollten.
So übernachteten wir drei in Peters Van, mit dem ich mich schon in Vancouver angefreundet hatte. Aber natürlich nicht ohne ein schönes Lagerfeuer und ein bisschen "Gegrilltes" (Gänsefüßchen aufgrund ihrer Vorliebe für Veganes :D).
Am nächsten Tag, nach einem Stopp in einem riesigen Outlet-Park, trudelten wir gegen Nachmittag in Seattle ein.
Meine Bleibe wurde recht schnell gefunden und wir machten uns auf zum legendären "Public Pike Market".
Dieser war aufgrund der Zeit leider schon etwas ausgestorben aber es genügte für einen ungefähren Überblick. Danach folgte ich den beiden in ein Veggieburger-Restaurant, wo ich das erste Mal mit einem amerikanischen, wenn auch vegetarischen, Burger in Berührung kam; ordentlich Soße, damit es auch richtig schön tropft :D!
Gesättigt machten wir uns dann auf zur "Wall gum"
Mannoman, so viele Kaugummis auf einem Fleck habe ich noch nie gesehen.
Auf dem Rückweg fing es dann plötzlich ordentlich an zu schütten; vielleicht wollte Seattle seinem Spitznamen doch kurz alle Ehre machen.
Am heutigen Tag,sonnigster Donnerstag aller Zeiten, machte ich mich dann auf einen ordentlichen Fußmarsch.
Schaute bei den beiden Stadien vorbei, nahm das Chinatown und dessen Gärten mit, durchquerte Downtown und Seattle Centre. Lag 2 Stunden vor der "international Fountain", mit Blick auf die "Space Needle".
Als letztes stieg ich dann zum einem wunderbaren Lookout hoch, von dem ich einen großartigen Ausblick auf das Wasser und Seattle Downtown hatte.
Alles im Allen ein ordentlicher Marsch aber mit dem besten Wetter seit Langem;mein Gesicht fühlt sich so warm an, eventuell habe ich mir sogar einen kleinen Sonnenbrand zugezogen - das wäre ja mal was :D!
Seattle gefällt mir. Es ist größer als Vancouver und man merkt es am Flair und an den Menschen, dass man nun wirklich in den USA ist.
Obwohl in Seattle viel los ist, gibt es überall ruhige Straßen und wirklich nette Ecken.
Allerdings auch ordentliche Steigungen, die ich aus Vancouver nicht gewohnt bin.
Der Abschied von Vancouver fiel mir wirklich schwer.
Ich hatte mir da irgendwie schon eine Art Leben aufgebaut; Arbeit,Wohnung,Freunde - und alles musste ich zurück lassen.
Besonders der Abschied von den Freunden, die nicht aus Deutschland kommen, fiel mir schwer-man weiß ja nie, wann man sie noch einmal wiedersieht.
Ich hatte vier unglaublich tolle Monate in Vancouver und würde die Stadt jedem empfehlen, der Naturbegeistert ist.
Es bleiben noch 1 1/2 weitere Tage Seattle bevor es mit dem Zug aufgeht in Richtung Osten.
Ich wünsche euch allen schöne Ostertage & einen spendablen Osterhasen.
Ich drücke euch!
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